Überblick
Inspiriert vom Johannesburg Spatial Planning Framework 2040 und Leitlinien von Spatial Thoughts führt dieses Projekt eine Kreuzungsdichte-Analyse für Melbourne als Maß für Walkability durch. Die Kreuzungsdichte — die Anzahl der Straßenkreuzungen in einem bestimmten Gebiet — ist ein Schlüsselindikator für Fußgängerverbindungen und prägt direkt, wie Menschen eine Stadt zu Fuß durchqueren.
Warum Kreuzungsdichte?
- Verbesserte Konnektivität — Höhere Kreuzungsdichte ermöglicht kürzere Gehwege zwischen Zielen und schafft eine stärker vernetzte Gemeinschaft
- Sicherheit und Komfort — Gut vernetzte Stadtteile mit dichten Kreuzungen bieten sicherere und komfortablere Fußgängererlebnisse
- Lebendiges Straßenleben — Kreuzungen dienen als soziale Knotenpunkte und fördern ein lebendigeres Gemeinschaftsgefühl
Methodik
Fußgängernetz-Daten
Laden des Fußgängernetz-GeoJSON von Melbournes offener Datenplattform als Basis-Straßenlayer für die Kreuzungszählung.
Flächennutzungsgebiete (CLUE)
Integration von Small-Areas-GeoJSON-Daten der Census of Land Use and Employment (CLUE) von Melbournes offener Datenplattform zur Definition der räumlichen Einheiten für die Dichteberechnung.
Kreuzungsdichte-Berechnung
Berechnung der Anzahl von Straßenkreuzungen pro CLUE-Gebiet mittels GIS-Raumanalyse, wodurch eine Dichtefläche entsteht, die walkable und weniger walkable Bereiche Melbournes aufzeigt.
Datenquellen
- Fußgängernetz-GeoJSON — Melbourne Open Data Platform
- CLUE (Small Areas for Census of Land Use and Employment) GeoJSON — Melbourne Open Data Platform
- Methodik inspiriert von Spatial Thoughts und dem Johannesburg Spatial Planning Framework 2040
Ergebnis
Erstellung einer Kreuzungsdichtekarte für Melbourne, die Walkability über die Flächennutzungsgebiete der Stadt quantifiziert und Stadtplanern sowie politischen Entscheidungsträgern räumliche Belege für die Schaffung fußgängerfreundlicherer, lebenswerterer Stadtteile liefert.